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Immobilienkauf

Häufig wird ein Auto überlegter gekauft, als eine Immobilie! Beim Kauf einer Immobilie spielen oftmals Emotionen eine Rolle. Durch die anfängliche Begeisterung für die Immobilie werden oftmals Anzeichen für Schäden durch die „rosarote Brille“ gesehen klein geredet. Manche Kunden berichten nach dem Kauf der neuen Immobilie, dass sie vorhandene Auffälligkeiten zwar bemerkt, diese jedoch nicht für so wichtig erachtet hätten. Zum Teil wurden Anzeichen für größere Feuchteschäden oder Schimmelpilzschäden auch völlig ignoriert, nicht wahrgenommen oder nach Kommentaren des Verkäufers oder Maklers für unwesentlich erachtet.

In vielen Fällen kann der Laie nicht einschätzen, ob z.B. vorhandenen Feuchteschäden, Schimmelpilzschäden etc. einen größeren Sanierungsaufwand nach sich ziehen, bzw. welche Folgen für das Objekt oder den Objektnutzer aus diesen Schäden entstehen können. Manche Anzeichen sind nur „die Spitze des Eisberges“ oder weisen auf ein regelmäßig wiederkehrendes Problem hin. Ein gesundes Maß an Skepsis ist prinzipiell bei Objekten mit z.B. vorangegangenen Wasserschäden, Brandschäden, raumseitig vorhandenen Vorsatzschalen oder in Eigenleistung durchgeführten Abdichtungsmaßnahmen etc. sinnvoll.

Um bei dem Erwerb einer Immobilie – z.B. dem Kauf eines Hauses oder einer Wohnung – „Überraschungen“ zu vermeiden, wird empfohlen, vor dem Kauf, den Rat eines Sachverständigen für Bauschäden einzuholen. Der Bauexperte begleitet den Kaufinteressenten dann bei einer Ortsbesichtigung, schaut neutral und objektiv nach sichtbaren Auffälligkeiten, führt bei Bedarf z.B. zerstörungsfrei orientierende Feuchtemessungen oder Temperaturmessungen durch und stellt kritische Fragen.

Ohne „rosarote Brille“ berät der Sachverständige für Schäden an Gebäuden, im Rahmen des Ortstermins, den potentiellen Käufer. So können in einem persönlichen Gespräch auftretende Fragen geklärt und problematische Objektbereiche besprochen werden. Der Bauexperte kann so helfen, vorhandene Auffälligkeiten besser einzuschätzen, kann auf sinnvollerweise – vor einem Kauf – zu klärende Problematiken oder durchzuführende weitere Untersuchungen hinweisen und den potentiellen Immobilienerwerber bzgl. der weiteren Vorgehensweise beraten. Unter anderem, wenn es z.B. Hinweise auf versteckte Schäden gibt.

Objektspezifisch werden im Anschluss an die Besichtigung häufig auch Sanierungsmaßnahmen erörtert oder Instandsetzungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen dargelegt. Oftmals zeigt sich dabei, dass der Kaufinteressent den Sanierungsaufwand geringer eingeschätzt hat, als er in Wirklichkeit ist.

So hilft Ihnen I‑O‑K z.B. bei folgenden Themen und Fragen weiter:

  • Beratung bei Schäden am Gebäude, wie z.B. an der Fassade, dem Dach, dem Balkon oder der Terrasse.
  • Beratung bzgl. der vorhandenen Abdichtungssituation. Gibt es Hinweise für von außen eindringende Feuchte?
  • Beurteilung eines Objektes im Hinblick auf ggf. vorhandene Wärmebrückeneffekte („Kältebrücken“; z.B. mittels Thermografie).
  • Weitergehende Untersuchung eines Objektes durch den Schimmelpilzexperten auf Hinweise für (versteckte) Feuchtigkeitsschäden/ Schimmelpilzbefall.
  • Weitergehende Beratung bei Fragen zur Statik (z.B. Rissbilder), bei Schäden an Holzbauteilen (Pilz- und Insektenbefall) oder im Zusammenhang mit der Heizungs- und Sanitärinstallation, bzw. zur Elektroinstallation.

Hinweis: In Abhängigkeit von der Fragestellung und dem betroffenen Gewerk erfolgt die Beratung und Beurteilung durch verschiedene, spezialisierte Experten!

Häufig taucht z.B. folgende Frage auf:

  • Wir möchten das Objekt xy käuflich erwerben. Da stellenweise Feuchtigkeitsflecken und Schimmelpilzflecken vorhanden sind, und es leicht muffig riecht, benötigen wir vor dem Kauf den Rat eines Bauexperten. Können Sie uns bitte begleiten und beraten?

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